Leipziger Zustände 2021

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Die regelmäßig erscheinende Broschüre bietet in ihrer siebten Ausgabe einen Überblick zu Diskriminierung und rechten Strukturen in der Region Leipzig. In der aktuellen Broschüre beschäftigt sich eine Vielzahl von Autor_innen mit den Themenkomplexen Rassismus und Gegenwehr, Corona, Geschlecht und Sexismus, Rechtsterrorismus sowie rechter Raumnahme. Zu Wort kommen dabei Menschen die von Diskriminierung und rechter Raumnahme betroffen sind. In einem abschließenden Service-Kapitel finden sich neben Literaturempfehlungen auch diverse Anlaufstellen in und um Leipzig.

Mit 128 Seiten ist die neue Ausgabe die umfangreichste aller „Leipziger Zustände“, die seit 2009 im Abstand von ca. 2 Jahren erscheinen. Die Broschüre, die von der Stadt Leipzig und dem Verein Land in Sicht gefördert wurde, ist ab 12. Januar 2021 an vielen Orten in Leipzig kostenlos erhältlich.

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Beschreibung

chronik.LE ist ein Dokumentationsprojekt mit dem Ziel einer möglichst umfassenden Sammlung und Analyse neonazistischer, rassistischer und diskriminierender Aktivitäten in Leipzig und den umliegenden Landkreisen. Unsere bisherige Arbeit zeigt: neonazistische Aktivitäten und Alltagsrassismus sind in der Region weit verbreitet. Anlass des Projekts war vor allem die Zunahme rechter Gewalt und das Erstarken der lokalen Neonaziszene in Leipzig. Nach Erkenntnissen der Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt RAA Sachsen war die Stadt Leipzig mit 36 Übergriffen im Jahr 2011 (Vorjahr: 44 Übergriffe) einer der Schwerpunkt solcher Gewalttaten in Sachsen.

Mit chronik.LE schaffen wir eine umfangreiche Informations- und Recherchequelle für die Öffentlichkeit. Der Gedanke hinter dem Projekt: Nur wer sich auskennt, kann auch wirksam gegen Neonazis, Rassismus und Diskriminierung vorgehen.

Ziel von chronik.LE ist es, einen umfassenden und aktuellen Überblick über neonazistische, rassistische und andere diskriminierende Ereignisse zu bieten. Dazu zählen Gewalt- und Propaganda-Aktionen organisierter und nichtorganisierter Neonazis, Rassismus im Alltag und in den Medien, rassistische, antisemitische und sexistische Vorfälle sowie Anfeindungen gegen Homosexuelle, Obdachlose und Menschen mit Behinderungen.

Mit der Onlinedokumentation möchte chronik.LE Betroffenenperspektiven stärken und zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung unterstützen. Außerdem soll das Problembewusstsein bei Bürgerinnen und Bürgern geschärft und zur kritischen Auseinandersetzung angeregt werden. chronik.LE wendet sich deshalb auch an Multiplikator_innen aus Bereichen wie Erziehung, Schule, Lokalpolitik und Medien. Zusätzlich zur Sammlung von Ereignismeldungen werden die zusammengetragenen Fakten in Kurzdossiers analytisch aufgearbeitet und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Diskriminierung aufgezeigt.

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