Tolle Projekte und Lieferant*innen

Kuhle Projekte mit denen wir zusammen arbeiten:

  • Antifaschistische Herzigkeit

    Herziger Antifa-Merch aus Leipzig mit Soli-Konzept.

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    Uns reicht der Sachsensumpf! Wir machen da nicht mehr mit. Wo eine rassistische Kundgebung die andere jagt, Häuser, in denen Geflüchtete wohnen sollen, in Brand gesteckt werden und ausländerfeindliche Hetze plötzlich salonfähig wie alltagstauglich ist, möchten wir uns und euch davor bewahren, im kalten Kotzen zu versinken. Antifaschistische Herzigkeit soll verbinden, Mut machen und schön sein. Soll deutlich sichtbar sein, frech sein, lieb sein, gemein sein – da treffen, wo es weh tut, und genauso dort, wo es hilft. Wir fertigen Beutel, Mützen, Aufnäher, Schmuckstücke, Buttons, Flaschenöffner und Taschenspiegel, in der Hoffnung, dass ihr sie mögt und ordentlich damit prahlen geht. Erwerben könnt ihr all die Schönheiten auf verschiedenen Märkten in Leipzig. Auch im Umland sind wir manchmal auf Tour, haltet Eure Augen offen! Die nächsten Termine geben wir immer auf unseren Social-Media-Kanälen bekannt. Viel wichtiger aber: Wir machen das nicht aus reinem Spaß an der Freude oder gar aus Geldgeilheit. Wir machen das einzig und allein dem Sachsensumpf zum Trotz. Der Gewinn von Blingbling-, Frechdachs- und Trage-Accessoires geht immer an verschiedenste Antifa-/Antira-Organisationen, Geflüchtetenhilfen oder andere Hilfsprojekte, die sich gegen Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung engagieren. Mit jedem Kauf unterstützt ihr ein bestimmtes Projekt und ermöglicht, dass etwas mehr Wärme ins eisige Kaltland Sachsen dringt. Vielen Dank für Eure Unterstützung! ♥

  • Runter von der Matte

    Infos über Codes und Marken von Nazis im Kampfsport.

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    Warum eine Auseinandersetzung mit Neonazis und ihren Inhalten im Kampfsport wichtig ist (Auszüge): Neonazis im Sport sind nichts Neues – ihr Style im Gym und im Ring allerdings schon. Mit hippen Designs versuchen rechte Modelabel ihr menschenverachtendes Weltbild gesellschaftlich akzeptabel zu machen. Erst auf den zweiten Blick sind Codes und Marken der extrem rechten Szene erkennbar. In den Gyms und bei Kämpfen werden Neonazis zu lange schon hofiert und toleriert. Klare Positionierungen und Distanzierungen zeigten nur wenige couragierte Organisator_innen von Veranstaltungen und Gyms im Kampfsport-Mainstream. Es geht nicht nur darum, Neonazis und ihre Inhalte von der Matte aus den eigenen Gyms zu schicken, sondern eben auch darum über bereits existierenden Kampfsportstrukturen aufzuklären. Denn diese ermöglichen (rechten) Kampfsportler_innen Trainings- und Wettkampfräume, die zu einer Professionalisierung führen können. Wir wollen mit unserer Kampagne einen Zugang zu diesen Informationen ermöglichen. Wir wollen das Thema endlich ansprechen, informieren und intervenieren. Unser Ziel ist es, Argumentationshilfen für Gym-Betreiber_innen, Trainer_innen, Veranstalter_innen und Teilnehmer_innen zu bieten, um den Neonazis diese Räume zu nehmen. Denn der oft im Sport verwendete Begriff „Wettkampf“ hört für uns bei Neonazis auf. Den Handshake – ein symbolisches Abklatschen für einen fairen, sportlichen, respektvollen Umgang und Austausch miteinander – wollen wir keinem Neonazi beim Training oder irgendwelchen Kampfsportveranstaltungen anbieten. Deswegen: Hinschauen, Ansprechen und Runter von der Matte! Kein Handshake mit Nazis!

  • Black Mosquito

    Emanzipatorischer, anarchistischer und linksradikaler Mailorder.

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    Black Mosquito ist ein not-for-profit Mailorder mit Schwerpunkt auf anarchistische / emanzipatorische / linksradikale Ideen & Praxen. Wir arbeiten zusammen in einem diffusen Kollektiv, haben dabei verschiedene Schwerpunkte und stecken auch unterschiedlich viel Zeit in das Projekt. Nach Abzug der Fixkosten wie Miete, Lohn, usw. fließen sämtliche Gewinne zurück in emanzipatorische Projekte. Dies geschieht entweder durch Rabatt für Infoläden & Politgruppen, durch den Verkauf von Soli-Artikeln oder durch manche Artikel oder direkt durch den Verkauf von Produkten aus solidarischem Handel (wie etwa zapatistischer Kaffee oder Oliven-Öl von anarchistischen Kollektiven aus Griechenland). Inhaltlich sehen wir uns dabei mehr als ‚digitalen Infoladen‚ – das bedeutet für uns, dass wir erst einmal generell fast allen Strömungen gegenüber offen sind. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vertrieb und dem Zugänglich machen radikaler Inhalte. Unsere Einstellungen innerhalb des Kollektivs sind dabei auch nicht immer ganz widerspruchsfrei, aber darum geht es uns auch nicht. Neben dem Mailorder werden auch noch eigene Sachen hergestellt: Das sind zum einen Übersetzungen und die dazugehörige Veröffentlichung von Büchern & Broschüren, die unter dem Label bm-crew stattfinden. Einen Einblick in die Arbeit dieses assoziierten Projektes findet ihr unter crimethinc.blogsport.de & bald auf einem weiterem Blog. Zum anderen stellen wir auch eigene Aufkleber, Shirt, Poster, Buttons, und andere schicke Dinge her.

  • Sidekick e.V.

    Klasse flti* Thaiboxverein in Leipzig

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    Der Kampfsportbereich ist eine durch und durch männerdominierte Domaine: Selbst in „gemischten“ Trainings sind es vor allem Männer, die trainieren und die Trainings geben. Frauen, Trans*- und Inter-Personen sind sowohl als Teilnehmer_innen als auch als Trainer_innen eine Randerscheinung oder erst gar nicht anwesend.

    Wir möchten dem eine entspannte Trainingsatmosphäre entgegensetzen, in der sich keine_r beweisen muss. Alle, die sich als Frauen, Lesben, Mädchen, Inter-, Trans*- oder Nicht-Binäre Personen begreifen, sind willkommen. Wir setzen es uns als Ziel, alle möglichst weitgehend in ihren eigenen Zielen zu unterstützen, die jeweiligen Voraussetzungen werden dabei berücksichtigt. Den Teilnehmer_innen werden Techniken im Thaiboxen beigebracht. Es werden sowohl die Fähigkeit, schneller zu reagieren als auch die Koordination durch das Training verbessert. Du musst nicht sportlich sein, um bei uns mitzumachen!

    Der Spaß am Sport, die Lust auf Gemeinschaft und Bewegung und eine gute Portion Humor stehen bei uns im Vordergrund. Weil wir glauben, dass der Sport neben Spaß und Energie auch zur Selbstbehauptung beitragen kann, möchten wir einen Raum bieten, in dem Selbstermächtigung und Empowerment ihren Platz finden.

    Alle unsere Trainings richten sich an Frauen, das heißt sowohl an Trans*-Frauen als auch an Cis-Frauen. Alle unsere Trainings richten sich an alle Trans*personen und an Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen. Ebenfalls richten sie sich an intersexuelle Menschen.

    Cis-Männer sind generell von allen Trainings ausgeschlossen.

    Worterklärungen siehe homepage.

  • OffBox

    Mobile Siebdruckwerkstatt in und um Leipzig

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    OFF BOX – die mobile Siebdruckwerkstatt aus Leipzig bietet Einblicke in das Siebdruckhandwerk für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und stellt verschiedene Module zur Verfügung, die ein kratives Arbeiten und Ausprobieren mit dieser Drucktechnik ermöglichen. Wir sind ein Team aus Künstlern, Grafikern und Pädagogen, welches seit Jahren in verschiedenen Zusammenhängen mit Siebdruck arbeitet. Uns vereint die Leidenschaft zu dieser Drucktechnik, welche wir gerne weitergeben wollen. Deswegen sind wir seit 2016 in und um Leipzig mit unserer mobilen Siebdruckwerkstatt unterwegs und geben über Workshops und Kurse Anregungen zum Thema. Hier arbeiten wir zusammen in Kooperation mit Schulen, Vereinen, Freizeittreffs und Gewerkschaften bzw. im Kontext von kulturellen Veranstaltungen oder im Rahmen der offenen Jugendarbeit. Dabei sind wir offen für themenspezifische Anfragen und passen gerne unsere Angebote neuen Ideen an.

  • Union Coop

    Bundesweite Kollektivbetriebvernetzung

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    Ohne Chef arbeiten? Basisdemokratisch und selbstorganisiert? Wir wagen den Versuch, weil das für uns die einzig menschliche Art des Wirtschaftens ist. In der union coop // föderation haben sich Betriebe zusammengeschlossen, die diesen Weg gehen.

    Kollektiv

    Wir haben uns klare Prinzipien gegeben. Diese Prinzipien verpflichten jeden union-coop-Betrieb dazu, dass jedes Belegschaftsmitglied die gleichen Rechte bei Entscheidungen und Entlohnung hat. Dass sich Einzelne oder Dritte nicht bereichern können. Und dass sich der Betrieb um Transparenz und solidarisches Wirtschaften bemüht.

    Das bedeutet, ein union-coop-Betrieb wird selbstverwaltet von den dort Arbeitenden geführt. Alle Betriebe, die sich zu diesen Prinzipien verpflichtet fühlen, können sich unserer Föderation anschließen.

    Mehr dazu unter: Mitgliedsbetriebe, Prinzipien

    Gewerkschaftlich

    Wir sind Teil einer Gewerkschaftsbewegung. Wir wollen nicht nur die Arbeitsbedingungen im Hier und Jetzt verbessern, sondern über den Kapitalismus hinausdenken. Nicht in der Nische, sondern im Verbund mit anderen Kollektivbetrieben und der Basis-Gewerkschaft FAU suchen wir – solidarisch mit unseren KollegInnen in Chef-Betrieben – Antworten auf die vielfältigen Zumutungen der heutigen Wirtschaftsform. Wir hoffen unsere eigenen Ansprüche stärken zu können und arbeiten gemeinsam auf eine andere Welt hin.

    Mehr dazu unter: Struktur, FAQ

    Organisiert

    Wir hoffen durch eine verbindliche Organisierung eine gemeinsame Dynamik entwickeln zu können. Schon jetzt haben wir etliche Projekte angestoßen und in Planung: gemeinsamer Einkauf, Vertrieb und Marketing, Kollektiv-Beratung, Schulungen und Supervision, Fonds für Investitionen, Neugründungen und Altersvorsorge, globaler Austausch, Kollektiv-Patenschaften und eine Jobbörse… Und das ist erst der Anfang.

    Sicherlich werden wir nicht alles verwirklichen können. Auch werden wir nicht alle Widersprüche aufheben können. Aber, wie gesagt, wir wagen den Versuch.

    Mehr dazu unter: Statuten, Projekte, International

  • Studio Gitte Schmitz

    Drucke mit Haltung beim queeren Hamburger Modelabel

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  • GlitzaGlitza

    bunter, glitzernder, querrfeministischer Krimskrams

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  • e*vibes – für eine emanzipatorische praxis

    fitte feministische Gruppe in Dresden

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    e*vibes existiert seit Herbst 2011. Der dazugehörige gemeinnützige Verein wurde 2013 gegründet.  Wir setzten uns mit einer Gesellschaftskritik aus feministischer Perspektive, antisexistischer und queerer Theorie und Praxis auseinander um durch verschiedene Formate emanzipatorische Bildung zu ermöglichen.
    Unsere Hintergründe und Zugänge sind dabei genauso unterschiedlich wie wir. Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind daher vielfältig. Oft verarbeiten wir ganz alltägliche Erfahrungen, manchmal finden wir aber auch Zugänge über die verschiedene Bereiche, in denen jede_r Einzelne von uns tätig ist.

    Auf unseren Treffen bilden wir uns gegenseitig weiter, entwickeln wir Vorträge und Workshops, organisieren Veranstaltungen oder bereiten eigene Veröffentlichungen vor.

    Unser Ziel ist es, auf bestehende gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufmerksam zu machen und zu ihrer Veränderung bzw. Überwindung beizutragen. Dabei sehen wir das hierarchische und heteronormative Geschlechterverhältnis anderen Herrschaftsverhältnissen weder über- noch untergeordnet. Wir wollen eine umfassende Herrschaftskritik üben, die z.B. auch milieu- bzw. klassenspezifische Diskriminierung und Rassismus mitdenkt.

    Durch die Beteiligung an unterschiedlichen Bündnissen und Netzwerken möchten wir auf verschiedenen Ebenen unsere Inhalte transportieren und Akzente setzen, sowie in Austausch mit anderen Gruppen, Institutionen oder Einzelpersonen treten und über den eigenen Tellerrand schauen.

    Du möchtest unsere Arbeit unterstützen?
    Werde Fördermitglied in unserem Verein!
    Wir freuen uns über jede Unterstützung die es uns weiterhin ermöglicht unsere Bildungsangebote zu machen.

    Infos zu Spendenbescheinigungen und zur Beantragung der Fördermitgliedsuntelagen erhaltet ihr hier.

  • Antifaschistischer Jugendkongress

    Ein Wochenende voll mit vielen spannenden Workshops zu verschiedenen linken Themen in Chemnitz

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  • chronik-Le

    Dokumentation neonazistischer Aktivitäten und diskriminierender Ereignisse in und um Leipzig

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    WAS IST chronik.LE?

    chronik.LE ist ein Dokumentationsprojekt mit dem Ziel einer möglichst umfassenden Sammlung und Analyse neonazistischer, rassistischer und diskriminierender Aktivitäten in Leipzig und den umliegenden Landkreisen. Unsere bisherige Arbeit zeigt: neonazistische Aktivitäten und Alltagsrassismus sind in der Region weit verbreitet. Anlass des Projekts war vor allem die Zunahme rechter Gewalt und das Erstarken der lokalen Neonaziszene in Leipzig. Nach Erkenntnissen der Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt RAA Sachsen war die Stadt Leipzig mit 36 Übergriffen im Jahr 2011 (Vorjahr: 44 Übergriffe) einer der Schwerpunkt solcher Gewalttaten in Sachsen.

    Mit chronik.LE schaffen wir eine umfangreiche Informations- und Recherchequelle für die Öffentlichkeit. Der Gedanke hinter dem Projekt: Nur wer sich auskennt, kann auch wirksam gegen Neonazis, Rassismus und Diskriminierung vorgehen.

    WAS WIRD DOKUMENTIERT?

    Ziel von chronik.LE ist es, einen umfassenden und aktuellen Überblick über neonazistische, rassistische und andere diskriminierende Ereignisse zu bieten. Dazu zählen Gewalt- und Propaganda-Aktionen organisierter und nichtorganisierter Neonazis, Rassismus im Alltag und in den Medien, rassistische, antisemitische und sexistische Vorfälle sowie Anfeindungen gegen Homosexuelle, Obdachlose und Menschen mit Behinderungen.

    Mit der Onlinedokumentation möchte chronik.LE Betroffenenperspektiven stärken und zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung unterstützen. Außerdem soll das Problembewusstsein bei Bürgerinnen und Bürgern geschärft und zur kritischen Auseinandersetzung angeregt werden. chronik.LE wendet sich deshalb auch an Multiplikator_innen aus Bereichen wie Erziehung, Schule, Lokalpolitik und Medien. Zusätzlich zur Sammlung von Ereignismeldungen werden die zusammengetragenen Fakten in Kurzdossiers analytisch aufgearbeitet und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Diskriminierung aufgezeigt.

    WER MACHT chronik.LE?

    chronik.LE ist eine AG des Leipziger Vereins „Engagierte Wissenschaft“ und wird von einer ehrenamtlichen Redaktion betreut. Wir legen Wert auf eine seriöse, verlässliche Berichterstattung. Das Dokumentationsprojekt verfolgt einen Ansatz möglichst breiter Beteiligung. Neben Betroffenen von Diskriminierung sind es vor allem interessierte Einzelpersonen, Bürgerinitiativen, Opferberatungsstellen, Antidiskriminierungsinitiativen und antifaschistische Gruppen, die sich an der Dokumentation beteiligen. Außerdem ist es möglich, selbst Vorfälle zu melden. Die Redaktion bemüht sich dabei um eine zeitnahe Überprüfung und Veröffentlichung.

    FÖRDERUNGEN UND PREISE

    In den Jahren 2008 und 2010 wurde chronik.LE im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) gefördert. Nähere Informationen erhalten sie dazu unter www.vielfalt-tut-gut.de und www.aktionsplan-leipzig.de. 2011 wurde chronik.LE für den „Sächsischen Förderpreis für Demokratie“ der Amadeu Antonio Stiftung nominiert und mit dem über 1000 Euro dotierten Anerkennungspreis bedacht ( Interview zur Preisverleihung).

    Im Jahr 2012 wurde chronik.LE durch die Stadt Leipzig im Rahmen der Kommunalen Gesamtstrategie für Vielfalt und Demokratie „Leipzig. Ort der Vielfalt“ gefördert. 2012 wurde außerdem Chronik Nordsachsen, ein Projekt der RAA Sachsen in Kooperation mit chronik.LE durch das BMFSJ im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken!“ und des Lokalen Aktionsplans Nordsachsen gefördert.

    Für Nachfragen oder Anregungen nehmen sie Kontakt mit uns auf: Kontakt | Ereignis melden

  • Das Peng! Kollektiv

    Explosives Gemisch aus Aktivismus, Hacking und Kunst im Kampf gegen die Barbarei unserer Zeit

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    Sooo viele coole Projekte… Unter anderem zum neuen Polizeigesetz mit einer Cop Map oder einer Klaukampagne um auf globale Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Aber schau dich doch einfach mal auf ihrer homepage um!

  • #WannWennNichtJetzt Konzerttour

    Großartiges Projekt um linke Strukturen in der ostdeutsche Provinz zu stärken und zu entwickeln.

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    Was wir planen

    Auf dem Marktplatz oder einem anderen zentralen Platz des Ortes wollen wir zusammenkommen, ob jung oder alt, geboren im Osten oder Westen, in Syrien oder irgendwo anders auf der Welt. Bei Kaffee und Kuchen, Straßentheater und Ständen, Lesungen und Podien wollen wir zu einer Vielzahl von Themen in Austausch kommen, darunter: Rechte von Arbeiter*innen und Mieter*innen, Klimagerechtigkeit, Feminismus, Arbeitslosigkeit und Strukturwandel, Rechtsruck und Solidarität mit Geflüchteten. Der Bezug zur Region und Erfahrungen während und nach der DDR stehen dabei im Vordergrund.

    In Buchhandlungen, Kunstvereinen und Musikschulen sollen zudem Veranstaltungen mit örtlichen Kulturschaffenden, ostdeutschen Künstler*innen und Schriftsteller*innen stattfinden. Auch von und für Jugendliche ist vieles dabei: von Graffiti-Workshops über Fridays for Future, Schule ohne Abschiebung, bis hin zur Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung. Abends treffen wir uns für einen gemeinsamen Abschluss auf den Marktplätzen, wo Konzerte sowohl mit politischen Künstler*innen, örtlichen Musiker*innen, als auch mit bekannten Bands und DJ-Kollektiven stattfinden.

    Warum tun wir das?

    Nicht erst mit den anstehenden Landtagswahlen und der Gefahr schwarz-blauer Landesregierungen werden soziale und politische Rechte in Ostdeutschland offen angegriffen und ein Klima der Angst und des Hasses nach Unten geschürt. Auch sind Rassismus und soziale Spaltung nicht nur ein Problem des Ostens, doch Geflüchteten, Linken oder LGBTIQ* begegnet hier besonders häufig die offene Gewalt auf der Straße.

    Wir treten der menschenverachtenden, rassistischen und autoritären Politik der AfD, die jeglicher emanzipatorischer gesellschaftlicher Veränderung im Wege steht, entschieden entgegen. Ebenso verurteilen wir den gesamtgesellschaftlichen Rassismus und richten unsere Kritik an all jene Parteien und Institution, die in den letzten 30 Jahren vor allem neoliberale Wirtschaftspolitik gestärkt und progressive gesellschaftliche Arbeit geschwächt haben. Eine solche politische Linie zeigt sich für uns u.a. im Blockieren von Jugendarbeit, in mangelnder Förderung kultureller Angebote und in der Kriminalisierung des Engagements gegen (extrem) rechte und ihre Strukturen. Diese Politik trägt eine Mitverantwortung für das Wiedererstarken der gesellschaftlichen Rechten auf der Straße, in zivilgesellschaftlichen Strukturen, sowie in zahlreichen staatlichen Institutionen. Diese Kritik betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, die sächsische CDU.

    Mit der Marktplatz- und Konzerttour senden wir ein Signal, dass wir uns den öffentlichen Raum nicht nehmen lassen. Wir wollen eine offene und solidarische Gesellschaft, in der:

    – du deine Nachbar*innen unterstützt, wenn sie aus ihrer Wohnung geschmissen werden sollen

    – niemand Angst haben muss, aufgrund von Aussehen oder Kleidung diskriminiert zu werden

    – Menschen mit 40-Stunden-Woche am Ende des Monats keine Geldsorgen haben müssen

    – Jugendliche keine Angst vor der Zukunft haben müssen und Rentner*innen in Würde leben können

    Gemeinsam wollen wir emanzipatorische Gesellschaftsentwürfe erarbeiten und uns nicht nur an rechten Strukturen abarbeiten. Wir machen lokale soziale Problemlagen zum Thema und finden progressive Antworten darauf, z.B. in den Bereichen Jugendarbeit, Kunst und Kultur, Gestaltung und Belebung des öffentlichen Raums, Strukturwandel und Infrastruktur, solidarische Strukturen in der Nachbarschaft und für geflüchtete Menschen. Wir thematisieren die ungerechte Chancen- und Vermögensverteilung in unserer Gesellschaft, die auf maßloser kapitalistischer Ausbeutung von Menschen und Natur beruht. Wir sind überzeugt, dass es neue und gemeinschaftliche Formen des Wirtschaftens braucht, um die Umwelt zu retten und allen Menschen auf dieser Welt ein Leben in Würde zu ermöglichen.

    2019 jährt sich zudem das Ende der DDR 1989 zum dreißigsten Mal. Aus diesem Anlass wollen wir einen Fokus auf die emanzipatorischen und progressiven Kräfte der DDR-Opposition legen. Wir unterstützen Initiativen und Gruppen, die die Nachwendezeit und den Treuhand-Komplex kritisch aufarbeiten wollen. Wir überlassen dieses Thema nicht der politischen Rechten, die versucht, ihn zu instrumentalisieren.

    Wer wir sind

    Wir sind ein Zusammenschluss von verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen. Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Linke von unten und machen keinen Wahlkampf für bestimmte Parteien. Als progressive Organisationen und Menschen leisten wir an vielen Orten in Sachsen, Thüringen und Brandenburg wichtige Arbeit für eine offene und solidarische Gesellschaft. Mit der Marktplatz- und Konzerttour wollen wir uns positive inhaltliche Schwerpunkte auf linke und emanzipatorische Gesellschaftsentwürfe erarbeiten. Dabei ist unser Ziel eine langfristige Vernetzung und Sichtbarkeit linker und solidarischer Strukturen zu stärken, besonders in Regionen in denen es einen rechten bzw. reaktionären Konsens zu geben scheint.

    Mit wem wollen wir das tun?

    Als Kooperationspartner*innen wollen wir solidarische und antirassistische Initiativen, Gewerkschaften, Sozialverbände, Frauen- und Jugendinitiativen, Migrant*innenselbstorganisationen, Kirchen und religiöse Gemeinschaften erreichen, sowie alle Menschen und Projekte, die von drohenden oder bereits eingetretenen Kürzungen und Angriffen betroffen sind. Wir wollen Runde Tische und Initiativen ansprechen, die sich solidarisch für soziale Belange einsetzen z.B. gegen Armut, hohe Mieten, Arbeitslosigkeit, Ausbeutung am Arbeitsplatz — vor allem in Pflege und Sozialer Arbeit. Wir wollen mit Menschen zusammenarbeiten, die sich gegen Diskriminierung, Einschränkung von Bürger*innenrechten, Kürzungen bei Bildungs- und Kultureinrichtungen einsetzen. Dazu gehören auch Initiativen, die sich gegen rechte Strukturen engagieren, Einrichtungen der Jugendarbeit sowie Initiativen für eine bessere Infrastruktur auf dem Land, die sich insbesondere für bessere medizinische Versorgung, gute Anbindung und den Ausbau von Verkehrs- und Internetnetze einsetzen.

     

    Für eine solidarische und offene Gesellschaft!
    Gegen Angst und Hass!
    Wir stehen zusammen und entscheiden in welcher Gesellschaft wir leben möchten!

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